

Was ein Migrationsplan umfasst
Eine Migration ist keine Export-und-Import-Aufgabe. Unser Plan umfasst eine Inventur von Daten, Apps, Integrationen und Custom Development; URL-Mapping und Redirects; Produkt-, Kunden- und Auftragsmigration; Neuaufbau oder Ersatz von Integrationen; Validierung von Analytics, Consent und Feeds; funktionale, inhaltliche und SEO-QA; sowie Launch mit Monitoring und Rückfallplan. Ziel ist nicht, die alte Plattform eins zu eins nachzubauen, sondern zu behalten, was Wert hat, und technische Schulden abzubauen.
BEWIESENE
ERGEBNISSE
GESAMTUMSATZ GGÜ. VORPERIODE


Von welchen Plattformen wir migrieren
Wir bewerten und begleiten Migrationen von Magento und Adobe Commerce, WooCommerce, Shopware, Lightspeed, BigCommerce und Individualplattformen. Auch Marken, die bereits auf Shopify sind, kommen zu uns, wenn Jahre voller Apps, Theme-Anpassungen und Workarounds den Shop schwer veränderbar gemacht haben. Dann führt der Schritt nicht zu einer neuen Plattform, sondern zu einer saubereren Shopify-Architektur.
Magento und Adobe Commerce: komplexe Attributsets, Multistore-Setups und umfangreiche Individualmodule, die ein Shopify-Gegenstück brauchen.
WooCommerce: Funktionen, die auf Plugins beruhen, und WordPress-Inhalte, die zwischen Shopify und Content-Modell aufgeteilt werden müssen.
Shopware: individuelle Plugins und ein reiches Datenmodell, bei dem jede Erweiterung eine Entscheidung braucht: neu bauen, ersetzen oder streichen.
Lightspeed: Hängt der Shop am Kassensystem von Lightspeed, brauchen Bestand und Filialverkauf ebenfalls ein neues Setup.
BigCommerce und Individualplattformen: Der Migrationspfad hängt ganz davon ab, wie Daten, Konten und Schnittstellen gebaut wurden.
Ältere Shopify-Shops: ein Neuaufbau auf aktuellen Shopify-Funktionen, mit weniger Apps und weniger eigenem Code.
Die Quellplattform bestimmt den Weg. Datenmodelle, Kundenkonten, Bestellhistorie, URL-Strukturen, Erweiterungen und Schnittstellen unterscheiden sich je Plattform, deshalb starten wir nicht mit einer universellen Checkliste. Zuerst erfassen wir die aktuelle Systemlandschaft. Dann entscheiden wir, was mitkommt, was neu gebaut wird und was zurückbleibt. Ob Sie danach Shopify oder Shopify Plus brauchen, ergibt sich aus dieser Bestandsaufnahme.
Was erhalten bleiben muss
Ein Produkt besteht selten nur aus Titel, Preis und Bild. Varianten, Metafields, Kollektionen, Bundles, Bestand, mehrsprachige Inhalte und B2B-Kataloge müssen in einem Shopify-Datenmodell ankommen, das Ihr Team auch nach dem Launch noch pflegen kann. Wir legen fest, welches System welchen Datensatz verantwortet und welche Daten einmalig migriert und welche laufend synchronisiert werden.
Bei Kunden und Bestellungen sollten Sie vorab klären, welche Daten Sie rechtlich, kaufmännisch und operativ brauchen. Nicht jedes historische Feld muss nach Shopify. Klar sein muss aber, wo Kunden und Ihr Serviceteam Informationen nach der Migration wiederfinden. Kontoaktivierung, Passwörter, Einwilligungen und Kundenkommunikation bekommen einen eigenen Plan, getestet auf der Quellplattform, bevor jemand einen unbemerkten Wechsel verspricht.
Bei den Integrationen wird eine Migration meist heikel. ERP, PIM, CRM, POS, WMS, Fulfillment, Abonnements, Finance und Marketing-Tools müssen nicht nur Daten austauschen: Fehler müssen sichtbar sein und erneut verarbeitet werden können. Für jede Schnittstelle, auch Ihre ERP-Integration, legen wir fest:
Quelle und Ziel jedes Datenflusses
Welches System die Daten verantwortet
Wie oft synchronisiert wird und was den Sync auslöst
Wie Fehler protokolliert, gemeldet und erneut verarbeitet werden
Welche Sicherheits- und Zugriffsregeln gelten
Wer die Schnittstelle nach dem Go-live betreut
So begrenzen wir das SEO-Risiko
Eine Plattformmigration ändert meist gleichzeitig URLs, Templates, interne Links, Canonicals und Inhalte. Jede dieser Änderungen kann organischen Traffic kosten. Keine Agentur kann garantieren, dass Rankings gleich bleiben, und bei einer, die das verspricht, sollten Sie vorsichtig sein. Was ein kontrollierter Prozess leisten kann: vermeidbaren Schaden verhindern.
Redirects auf Basis einer vollständigen Inventur aller indexierbaren URLs, nicht nur der Navigationsseiten.
Jede alte URL auf die relevanteste neue Seite leiten, nie pauschal auf die Startseite.
URL, Inhalt, Struktur und Suchintention nicht ohne klaren Grund gleichzeitig ändern.
Starke interne Links zu wichtigen kommerziellen Seiten erhalten und Redirects auf Ketten und Schleifen prüfen.
Wichtige Inhalte, Metadaten, Canonicals, hreflang und strukturierte Daten übernehmen oder bewusst verbessern.
Neue XML-Sitemaps einreichen und je Query-Gruppe und Landingpage vor und nach dem Launch vergleichen.
Redirects aktiv lassen, solange Nutzer und Suchmaschinen die alten URLs noch aufrufen.
Nach dem Launch untersuchen wir Rückgänge je Template, Verzeichnis, Land und Gerät statt im Gesamttraffic, denn dort zeigt sich die Ursache. Seiten ohne passenden Nachfolger brauchen eine bewusste Entscheidung: zusammenführen, ersetzen oder entfernen. Die technische Migration hängt an einem Messplan, damit jede Abweichung schnell einen Verantwortlichen bekommt. Sind die Zahlen stabil, rückt die Conversion-Optimierung und Weiterentwicklung in den Fokus.
So läuft eine Migration
Migrations-Audit. Wir erfassen Plattform, Daten, Templates, Apps, Schnittstellen, Content, SEO, Analytics und interne Prozesse. Das Ergebnis ist ein Scope mit Entscheidungspunkten, Risiken, Verantwortlichen und Abhängigkeiten.
Solution Design. Wir legen Shopify-Architektur, Datenmodell, Schnittstellen und die Rolle von Standardfunktionen, Apps und Individualentwicklung fest. Bei internationalen oder B2B-Organisationen auch die Struktur von Stores, Märkten und Katalogen.
Aufbau und Schnittstellen. Storefront und Schnittstellen bauen wir in überprüfbaren Teilen. Kritische Schnittstellen bekommen Testszenarien für normale Verarbeitung, Fehler, Verzögerungen und Wiederherstellung, nicht nur für den Fall, dass alles glattläuft.
Testmigrationen. Wir führen eine oder mehrere Testmigrationen mit repräsentativen Daten durch und messen Dauer, Vollständigkeit, Fehler und manuelle Nacharbeit. Diese Generalprobe macht die Planung für die finale Umstellung belastbar.
QA und Abnahme. Wir testen echte Prozesse, nicht nur Seiten: Produktupdates, Preise, Bestand, Checkout, Rabatte, B2B-Bestellungen, Fulfillment, Retouren, Konto-Flows, Feeds, Analytics und Kundenservice.
Umstellung und Monitoring. Datenfreeze, letzte Synchronisation, DNS, Redirects und Go/No-Go-Verantwortliche stehen vorab fest. Nach dem Go-live überwachen wir Bestellungen, Zahlungen, Schnittstellen, Tracking, 404-Fehler und wichtige organische Seiten, bis alles stabil läuft.
Migrationen, die wir umgesetzt haben
Wechsel zu Shopify geplant?
Nennen Sie uns Ihre aktuelle Plattform, die wichtigsten Anbindungen und Ihren Zeitplan. Wir antworten mit einer ersten Einschätzung zu Umfang, Risiken und dem Weg zu Shopify und schlagen ein kurzes Gespräch dazu vor.















