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Projektbasiert oder Retainer: Welches Preismodell passt zu Ihnen?

Teammitglied von Flatline Agency vor einem Backsteingebäude

Von Robin Laseur

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IN DIESEM ARTIKEL

Projektbasiert oder Retainer? Wir vergleichen beide Preismodelle und zeigen Ihnen mit einer kurzen Checkliste, welches davon zu Ihrem Unternehmen passt.

Projektbasiert oder Retainer? Wir vergleichen beide Preismodelle und zeigen Ihnen mit einer kurzen Checkliste, welches davon zu Ihrem Unternehmen passt.

Projektbasiert oder Retainer? Wir vergleichen beide Preismodelle und zeigen Ihnen mit einer kurzen Checkliste, welches davon zu Ihrem Unternehmen passt.

Flatline-Agency-Blogcover mit dem Titel „Project-based vs Retainer model“ auf Dunkelgrün

Wer eine Agentur beauftragt, entscheidet früh über das Preismodell. Diese Wahl prägt die Zusammenarbeit stärker, als die meisten erwarten.

Das Modell muss für beide Seiten funktionieren, für den Kunden und für die Agentur. Zwei Varianten sind verbreitet: das projektbasierte Modell und der Retainer.

Wir als Agentur erleben oft, dass Entscheider zwischen diesen beiden Modellen schwanken. Der Unterschied ist groß, für Sie und für uns. Deshalb dieser Beitrag.

Wir stellen beide Modelle nebeneinander und zeigen, welches zu Ihrem Unternehmen passt.

Das projektbasierte Preismodell

Dieses Modell erklärt sich fast von selbst, der Name sagt schon alles. Beginnen wir also damit.

Was heißt projektbasiert?

Sie zahlen der Agentur einen festen Preis pro Projekt. Beauftragen Sie zum Beispiel eine Facebook-Ad-Campaign oder ein Content-Angebot, bekommen Sie dafür ein Angebot mit Preis und Zeitplan. Wollen Sie später noch eine Reihe Blogartikel, wird die separat berechnet.

Der Preis hängt vom Umfang und von der Komplexität der Aufgabe ab, die Sie vergeben.

Was bringt Ihnen das?

Angenommen, Sie entscheiden sich für das projektbasierte Modell. Das sind die Vorteile, mit denen Sie rechnen können.

・Die Aufgabe, die Sie vergeben, wird erledigt

・Klarheit über die Projektkosten

・Ein Zeitplan, der zu Ihnen passt, verbindlich zugesagt

・Zugang zu Fachwissen, das Sie im Haus nicht haben

・Eine „Probefahrt“ mit der Agentur, bevor Sie sich langfristig binden

Für wen eignet sich dieses Modell?

Projektbasiert passt, wenn Sie ein klar umrissenes Projekt mit festen Ergebnissen haben und danach keine laufende Betreuung brauchen.

Es hilft, wenn Sie das Budget vorab festlegen wollen und genau wissen möchten, was auf Sie zukommt. Auch für eine kurze Zusammenarbeit mit einem Freelancer oder einer Agentur ist es geeignet, oder wenn Sie noch nicht abschätzen können, wie viel Unterstützung Sie später brauchen.

Was hat die Agentur davon?

Wir können in kurzer Zeit zeigen, was wir können. Ein langfristiger Vertrag mit einer Agentur, die Sie noch nicht kennen, fühlt sich riskant an. Das verstehen wir. Im Projekt beweisen wir, dass wir Ihr Geschäft voranbringen.

Was haben Sie als Kunde davon?

Projektbasiert ist der direkteste Weg, mit einer Agentur zu arbeiten, vor allem wenn Sie einmalig etwas Bestimmtes brauchen.

Ihr Marketing bleibt im Haus, und für einen einzelnen Auftrag holen Sie Hilfe dazu: einen Website-Launch oder eine Campaign im E-Mail-Marketing.

Das ist günstig und bindet Sie kaum, wenn es um ein einzelnes Projekt geht. Außerdem lassen sich Agenturen gut vergleichen, weil Kosten und Zeitplan vorab auf dem Tisch liegen.

Checkliste vor dem ersten Projekt

Ein paar Fragen lohnen sich, bevor Sie sich für dieses Modell entscheiden.

Wer arbeitet eigentlich an Ihrem Projekt?

Fragen Sie nach, wer die Arbeit macht. Sitzen Designer und Entwickler im Haus, oder vergibt die Agentur an Freelancer? Die Person, die Ihr Projekt führt, muss Ihre Ziele auch erreichen können.

Wie lange dauert das Projekt?

Eine Zeitschätzung gehört zu jedem Angebot. Wer einen konkreten Plan vorlegt, hat die Arbeit schon öfter gemacht. Bleibt die Schätzung vage oder zieht sich ohne Begründung in die Länge, sollten Sie sich die Agentur noch einmal genauer ansehen.

Kennt die Agentur Ihre Branche?

Ein Projekt läuft kurz. Die Zeit reicht nicht, um Ihr Geschäft und Ihren Markt von Grund auf zu verstehen. Erfahrung in Ihrer Branche entscheidet deshalb über die Qualität der Lösung.

Auf der Website einer Agentur sehen Sie, woran sie gearbeitet hat. Prüfen Sie vor der Unterschrift, ob die Arbeiten gut sind und zu Ihrem Geschäft passen. Zeigt eine Agentur kaum Arbeiten, ist das ein Warnsignal.

Worin ist die Agentur stark?

Agenturen sind unterschiedlich aufgestellt: Webentwicklung, Wachstum im E-Commerce, visuelles Design, Softwareentwicklung. Finden Sie heraus, wo die Stärken liegen. Eine Agentur mit etwas zu beauftragen, das nicht ihr Fach ist, hilft am Ende keiner der beiden Seiten.

Das Retainer-Modell

Der Retainer wird immer beliebter. Sehen wir uns an, warum sich mehr Unternehmen dafür entscheiden.

Was ist ein Retainer?

Ein Retainer ist eine Vereinbarung zwischen Unternehmen und Agentur: Sie zahlen einen festen Monatsbetrag und bekommen dafür über einen vereinbarten Zeitraum Zeit und Kapazität der Agentur.

Beide Seiten arbeiten dann über längere Zeit an mehreren Projekten zusammen. Der Sinn dahinter: Sie sichern sich die Kapazität der Agentur im Voraus.

Was bringt Ihnen das?

Als Kunde haben Sie in diesem Modell mehrere Vorteile. Das sind die wichtigsten.

・Ihre Anfragen kommen bei der Agentur zuerst dran

・Die Agentur kennt Ihre Marke und Ihren Markt

・Günstiger, als jedes Projekt einzeln zu budgetieren

・Raum zum Testen und Optimieren, weil die Zusammenarbeit läuft

・Marketing, das über einzelne Aktionen hinausgeht

Für wen eignet sich dieses Modell?

Ein Retainer passt zu Unternehmen, auf die Folgendes zutrifft:

・Sie wollen langfristig wachsen

・Das Budget steht und trägt den monatlichen Betrag

・Es gibt ein Marketingziel, das über das Quartal hinausreicht

・Sie halten sich an einen Marketingplan

・Sie wollen bei der Agentur an erster Stelle stehen

・Sie erwarten klare Zahlen, Reporting und Verantwortung

Der Retainer ist meist die Wahl von Unternehmen, die eine Stufe höher wollen. Der Vertrag läuft lange, und das Ziel ist Wachstum, erarbeitet als Partner.

Was hat die Agentur davon?

Wir arbeiten lieber so, weil wir das Geschäft unserer Kunden und ihren Markt besser verstehen. Über die Zeit sehen wir genauer, wo unser Können am meisten bewirkt.

Dazu kommt, dass sich alle Kapazitäten planvoll auf das Wachstum des Kunden richten lassen. Und weil man sich kennt, geht die Arbeit schneller von der Hand.

Was haben Sie als Kunde davon?

Finanziell zuerst: Der Betrag steht fest. Ihre Finanzabteilung weiß jeden Monat, was das Marketing kostet.

Meistens ist es außerdem günstiger als eine feste Stelle oder ein Freelancer. Rechnen Sie zusammen, was eine eigene Kraft im Jahr kostet, und die Agentur steht oft besser da. Einarbeitungszeit & -kosten entfallen, Rente und Zusatzleistungen ebenso.

Neben dem Geld bekommen Sie im Retainer Vorrang und die beste Arbeit der Agentur. Unser Ziel ist Ihr Wachstum über Jahre, also müssen wir Monat für Monat liefern. Am Ende steht eine Strategie, die auf Ihr Geschäft zugeschnitten ist und Zahlen bewegt.

Checkliste vor dem Retainer

Auch hier lohnen sich ein paar Fragen, bevor Sie unterschreiben.

Wie definiert die Agentur Erfolg?

Klären Sie vorab, woran die Agentur Ihren Erfolg misst. An dieser Definition sehen Sie, ob sie Ihre Probleme verstanden hat, und später, ob sie liefert. Beim Projekt ging es um ein kurzfristiges Ziel, beim Retainer zählt das lange.

Was ist der USP der Agentur?

Ein langer Vertrag mit einer Agentur, die Sie nicht einschätzen können, ist ein Risiko. Sie sollten den USP (Unique Selling Point) kennen und wissen, ob er zu Ihnen passt. Wer einen Onlineshop betreibt, ist bei einer Agentur für Spieleentwicklung falsch. Die Case Studies auf der Website geben darüber schnell Auskunft.

Was braucht die Agentur von Ihnen?

Auch wenn die Agentur für ihre Arbeit geradesteht, gibt es Dinge, die nur Sie liefern können. Legen Sie früh fest, was das ist. Das erspart Ihnen später Ärger.

Welche Leistungen stecken im Retainer?

Ein Retainer deckt meist das ganze Marketing ab, und viele Agenturen bleiben genau da unklar. Lassen Sie sich vor der Unterschrift aufschreiben, was Sie tatsächlich bekommen.

Welches Modell passt zu Ihnen?

Am schnellsten finden Sie das im Gespräch heraus. Flatline Agency spricht gern mit Ihnen darüber, welches Preismodell zu Ihrem Vorhaben passt. Melden Sie sich über unsere Website. Fünfzehn Minuten reichen für den Anfang.

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