Shopify-Checkout-Upgrade 2026: Was mit Danke- und Bestellstatusseite passiert ist und was jetzt zu tun ist

Von Robin Laseur

Wenn Sie einen Shopify-Shop betreiben, kennen Sie den Hinweis wahrscheinlich: „Ihre Danke- und Bestellstatusseiten müssen umgestellt werden.“ Diese Umstellung lässt sich nicht mehr planen. Die Frist für Shopify-Plus-Shops lief am 28. August 2025 ab, für alle anderen Tarife am 26. August 2026. Laut dem Shopify Help Center wurden Shops, die bis dahin nicht umgestellt hatten, automatisch umgestellt.
Bei vielen Händlern ist die automatische Umstellung gar nicht aufgefallen. Bei anderen lief das Kauf-Tracking auf der Danke-Seite nicht mehr, eine Umfrage nach dem Kauf war verschwunden oder ein eigener Hinweistext fehlte. Die Ursache ist immer dieselbe: checkout.liquid, Additional Scripts und Script-Tags laufen auf den neuen Seiten nicht.
Dieser Leitfaden zeigt, was sich geändert hat, was die automatische Umstellung für Ihren Shop bedeutet und wie Sie Tracking und Anpassungen mit Extensions, Blöcken und Pixeln für Checkout und Danke-Seite wieder zum Laufen bringen. Er gilt für Plus- und Non-Plus-Shops.
Zeitplan des Shopify-Checkout-Upgrades
Der Abschied von checkout.liquid erfolgte in Etappen. Das sind die wichtigen Termine laut Shopifys eigener Dokumentation:
Datum | Was passiert ist |
13. August 2024 | checkout.liquid wurde für die Checkout-Schritte Information, Versand und Zahlung nicht mehr unterstützt (eine Funktion, die nur Plus hatte). |
Januar 2025 | Shopify begann, Shops mit checkout.liquid für diese Schritte automatisch umzustellen. |
1. Februar 2025 | Apps können keine Script-Tags mehr für die Bestellstatusseite anlegen. |
28. August 2025 | checkout.liquid und Additional Scripts wurden für Danke- und Bestellstatusseite abgeschaltet. Das Feld Additional Scripts in den Checkout-Einstellungen ist seitdem schreibgeschützt. Script-Tags laufen auf der Bestellstatusseite von Plus-Shops nicht mehr. |
26. August 2026 | Frist für alle anderen Tarife. Shops ohne Umstellung wurden automatisch umgestellt, und Script-Tags laufen auch auf der Bestellstatusseite der übrigen Shops nicht mehr. |
1. Oktober 2026 | Apps können im Onlineshop keine Script-Tags mehr anlegen oder ändern. Bestehende laufen vorerst weiter. |
1. März 2027 | Shopify lädt keine Script-Tags mehr in Onlineshops. |
Die letzten beiden Termine betreffen Ihren Onlineshop, nicht den Checkout. Sie gehören aber zur selben Entwicklung: Shopify ersetzt lose Skripte überall durch Extensions und Pixel.
Was die automatische Umstellung für Ihren Shop bedeutet
Bei der Umstellung werden Ihre alte Danke- und Bestellstatusseite samt aller Anpassungen durch die neuen Versionen ersetzt. Konkret heißt das:
Additional Scripts laufen nicht mehr. Dazu gehören Tracking-Codes für Google Ads, Meta oder Affiliate-Netzwerke sowie HTML oder JavaScript für zusätzliche Inhalte. Nach der Umstellung lassen sich diese Skripte nicht wieder aktivieren.
Anpassungen über checkout.liquid sind verschwunden. Layoutänderungen, eigenes CSS und JavaScript aus dieser Datei werden auf den neuen Seiten nicht geladen.
Apps, die auf Script-Tags setzen, funktionieren auf diesen Seiten nicht mehr, es sei denn, der Entwickler hat eine Version mit Blöcken, UI-Extensions oder Web-Pixeln veröffentlicht.
Das Design kommt aus dem Checkout- und Konto-Editor, nicht aus Ihrem alten Code. Haben Sie dort nie Logo, Farben und Schriften hinterlegt, sehen die Seiten weitgehend wie der Shopify-Standard aus.
Zwei Details werden leicht übersehen. Die Danke-Seite zeigt eine Bestätigungsnummer statt einer Bestellnummer, und Anpassungen pro Markt werden auf Danke- und Bestellstatusseite nicht unterstützt. Hat eine Integration Bestellnummern abgeglichen oder haben Sie je Land andere Inhalte gezeigt, prüfen Sie das zuerst.
Warum Shopify den Checkout umgebaut hat
Mit dem Wechsel von checkout.liquid zu Extensions reagiert Shopify auf die Anforderungen von Händlern, Kunden und Zahlungsregeln. Das sind die wichtigsten Gründe.
1. Sicherheit und Compliance
Der Payment Card Industry Data Security Standard (PCI DSS) v4 stellt strengere Anforderungen an Skripte auf Zahlungsseiten. Frei eingebundenes JavaScript über checkout.liquid und Additional Scripts machte es schwer, diese zu erfüllen, und öffnete Schadcode die Tür. Pixel und Blöcke laufen dagegen in einer abgeschirmten Umgebung. Eine Anpassung kann also nichts lesen oder ändern, was sie nicht darf.
2. Performance
Im Checkout zählt jede Sekunde. Eigene Skripte und Behelfslösungen machten checkout.liquid oft langsamer oder fehleranfällig. Den neuen Checkout pflegt Shopify selbst, und Funktionen wie der One-Page-Checkout sollen Hürden abbauen.
3. Weniger Wartungsaufwand
Mit checkout.liquid mussten Sie nach jedem Shopify-Update selbst dafür sorgen, dass alle Anpassungen weiter funktionieren. Heute übernimmt Shopify Updates, Bugfixes und Sicherheitspatches für den Checkout selbst. Ihre Anpassungen liegen als Blöcke, Extensions und Pixel darüber. Shopify nennt diese Grundlage „upgrade-safe“.
4. Mehr Möglichkeiten für Anpassungen
Mit Checkout-Extensions, Web-Pixeln und Shopify Functions passen Sie den Checkout auf eine Weise an, die mit checkout.liquid nicht zuverlässig möglich war. Zum Beispiel:
Checkout-Branding: Logo, Farben, Schriften und Hintergrund, eingestellt im Checkout- und Konto-Editor.
Checkout-Extensions: Vertrauenssiegel, Upsells, Umfragen oder FAQ-Inhalte an festen Stellen im Checkout und auf der Danke-Seite.
Eigene Logik: Shopify Functions, um Rabatte, Zahlungs- und Versandoptionen anzupassen.
5. Eine Grundlage für das, was noch kommt
Weil Anpassungen nicht mehr davon abhängen, wie der Checkout im Inneren gebaut ist, kann Shopify ihn weiterentwickeln, ohne dass Shops kaputtgehen. Dasselbe Prinzip wird jetzt auf Script-Tags im Onlineshop übertragen.
Die wichtigsten Änderungen: von checkout.liquid zu Shopify Extensions in Checkout
Shopify nannte das neue Modell zuerst Checkout Extensibility. In der Entwicklerdokumentation heißt es inzwischen Shopify Extensions in Checkout, und im Admin arbeiten Sie im Checkout- und Konto-Editor. Die Grundsätze sind gleich geblieben:
Kein freies JavaScript: Eigene Skripte lassen sich nicht mehr in Checkout, Danke-Seite oder Bestellstatusseite einbauen.
Pixel für das Tracking: Kundenereignisse wie checkout_started und checkout_completed erfassen Sie mit App-Pixeln oder Custom Pixels. Diese verwalten Sie unter Einstellungen > Kundenereignisse (Customer Events).
Blöcke für Inhalte: Apps ergänzen Checkout und die Seiten nach dem Kauf über Blöcke, die Sie im Editor platzieren.
Was in welchem Tarif verfügbar ist
Das Shopify Help Center listet, welche Arten von Checkout-Apps in welchem Tarif funktionieren:
App-Typ | Basic oder höher | Shopify Plus |
Apps mit Web-Pixel-Extensions | Ja | Ja |
Apps mit Post-Purchase-Extensions | Ja | Ja |
Öffentliche Apps auf Basis von Shopify Functions | Ja | Ja |
Custom Apps auf Basis von Shopify Functions | Nein | Ja |
Apps mit UI-Extensions für Danke- und Bestellstatusseite | Ja | Ja |
Apps mit UI-Extensions für alle Kundenkontoseiten | Ja | Ja |
Apps mit UI-Extensions für die Schritte Information, Versand und Zahlung | Nein | Ja |
Checkout Blocks, Shopifys kostenlose App für UI-Extensions und Shopify Functions | Ja, mit einigen Einschränkungen | Ja |
Plus-Shops erhalten zusätzlich Zugriff auf die Checkout Branding API für ein detaillierteres Design.
Was jetzt zu tun ist: Schritt für Schritt
Ob Ihr Shop automatisch umgestellt wurde oder Sie noch einen Hinweis sehen, die Arbeit ist dieselbe: herausfinden, was Sie hatten, neu aufbauen, was Sie noch brauchen, und testen.
Schritt 1: Prüfen Sie, welche Version Sie nutzen
Gehen Sie zu Einstellungen > Checkout und sehen Sie sich Ihre Checkout-Konfigurationen an. Steht dort noch ein Hinweis zur Umstellung von Danke- und Bestellstatusseite, nutzen Sie die alten Versionen: Öffnen Sie über den Hinweis Ihren persönlichen Upgrade-Leitfaden. Gibt es keinen Hinweis, wurden Ihre Seiten umgestellt, von Ihnen oder von Shopify.
Schritt 2: Listen Sie auf, was Sie bisher genutzt haben
Was Sie nicht mehr kennen, können Sie nicht neu aufbauen. Sammeln Sie:
Ihre alten Additional Scripts. Das Feld ist seit dem 28. August 2025 schreibgeschützt. Ist es in Ihren Checkout-Einstellungen noch sichtbar, kopieren Sie den Inhalt als Referenz.
Den Upgrade-Leitfaden, falls Ihr Shop ihn noch anzeigt. Er ordnet Ihre Skripte nach Zweck, etwa Tracking und Analyse oder Seitenanpassungen, und schlägt passende Apps vor.
Die Conversion-Tags in Ihren Werbeplattformen und Ihrem Google-Tag-Manager-Container: Welche davon wurden auf der Danke-Seite ausgelöst?
Apps, die Inhalte auf der Danke- oder Bestellstatusseite ergänzt haben.
Schritt 3: Bauen Sie das Tracking mit Pixeln neu auf
Die Danke-Seite unterstützt App-Pixel und Custom Pixels, keine Skripte. Shopify empfiehlt App-Pixel, weil der App-Entwickler sie aktuell hält.
Für Google Analytics und Google Ads installieren Sie die Google & YouTube-App und richten dort die Pixel ein. Shopify empfiehlt das gegenüber einem eigenen Google-Tag-Manager-Setup.
Für andere Plattformen suchen Sie im Shopify App Store nach einer App mit App-Pixel.
Nutzen Sie ein Custom Pixel nur, wenn keine App Ihren Bedarf abdeckt. Läuft Ihr Google Tag Manager über ein Custom Pixel, prüfen Sie, ob der Code das Event checkout_completed abonniert. Sonst werden Käufe auf der neuen Danke-Seite nicht erfasst.
Testen Sie mit dem Shopify Pixel Helper und prüfen Sie, ob die Events tatsächlich in der Werbe- oder Analyseplattform ankommen. Google Tag Assistant funktioniert nicht mit Custom Pixels.
Ist Ihr Shop noch nicht umgestellt, deaktivieren Sie jedes Additional Script, sobald das passende Pixel funktioniert. So zählen Sie Conversions nicht doppelt.
Technischer Hinweis: die Zwischensumme in Pixel-Events
Seit dem 30. April 2025 enthält der Wert event.data.checkout.subtotalPrice.amount auf der neuen Danke-Seite und in Checkout-Events sowohl Rabatte auf Produktebene als auch auf Bestellebene. Vorher waren nur Rabatte auf Produktebene enthalten. Das Shopify-Changelog nennt diese Events:
checkout_completed (auf der neuen Danke-Seite)
checkout_started
checkout_address_info_submitted
checkout_shipping_info_submitted
checkout_contact_info_submitted
payment_info_submitted
Werten Sie Umsätze auf Basis dieses Felds aus, sollte Ihr Setup beide Rabattarten berücksichtigen.
Schritt 4: Bauen Sie Seiteninhalte mit Blöcken und Extensions neu auf
Für Inhalte auf Danke- und Bestellstatusseite nennt Shopify drei Wege. Gehen Sie sie in dieser Reihenfolge durch:
Integrierte Funktionen. Die Bestellstatusseite hat standardmäßig einen Button zum erneuten Kaufen und Self-Service-Retouren, und Ihre Shop-Richtlinien erscheinen automatisch als Links im Footer.
Apps mit Blöcken. Suchen Sie nach Apps, die Blöcke für diese Seiten anbieten, oder nutzen Sie Shopifys kostenlose App Checkout Blocks, um Header und Footer der Danke-Seite um Text, Links oder Bilder zu ergänzen.
Custom Apps. Entwickler bauen Checkout-UI-Extensions für die Danke-Seite und Customer-Account-UI-Extensions für die Bestellstatusseite: eine Umfrage nach dem Kauf, eine Bitte um Bewertung, Download-Links für digitale Produkte oder ein Upsell über die Bearbeitung der Bestellung.
Die Bestellstatusseite gehört jetzt zu den Kundenkonten. Mit den neuen Kundenkonten können sich Kunden dort anmelden, ihre Bestelldetails ansehen und zu weiteren Kontoseiten wechseln.
Schritt 5: Prüfen Sie Ihr Design
Öffnen Sie den Checkout- und Konto-Editor und hinterlegen Sie Logo, Farben, Schriften und Hintergrund. Diese Einstellungen gelten für Checkout, Danke-Seite und Bestellstatusseite, teilweise auch für Ihre Kundenkontoseiten. Auf Shopify Plus kann Ihr Entwicklerteam mit der Checkout Branding API noch weiter gehen.
Schritt 6: Räumen Sie inkompatible Apps auf
Apps, die nicht aktualisiert wurden, führt der Upgrade-Leitfaden als Apps, die ein Update vom Entwickler benötigen. Wenden Sie sich an den Entwickler oder ersetzen Sie die App. Installieren Sie eine App, die für die Bestellstatusseite noch auf Script-Tags setzt, zeigt Shopify während der Installation einen Warnhinweis.
Zusätzlich für Plus-Shops
Auf Shopify Plus passen Sie auch die Schritte Information, Versand und Zahlung mit UI-Extensions an und nutzen Custom Apps auf Basis von Shopify Functions, etwa für eigene Rabatt-, Zahlungs- oder Versandregeln. Haben Sie Logik aus checkout.liquid rund um die Fristen 2024 und 2025 mit einer schnellen Lösung ersetzt, ist jetzt ein guter Zeitpunkt, sie sauber neu aufzubauen.
Tracking-Checkliste nach dem Upgrade
Geben Sie eine Testbestellung auf und prüfen Sie, ob der Kauf in Google Analytics, Google Ads, Meta und jeder anderen Werbeplattform ankommt.
Vergleichen Sie Conversions je Kanal vor und nach Ihrem Umstellungsdatum. Ein plötzlicher Einbruch um den 28. August 2025 (Plus) oder den 26. August 2026 (andere Tarife) bedeutet meist, dass ein Skript nie auf ein Pixel umgezogen ist.
Achten Sie auf doppelte Conversions, wenn Skripte und Pixel eine Zeit lang parallel liefen.
Gleichen Sie Bestellwerte mit Shopify ab und denken Sie an die geänderte Zwischensumme seit April 2025.
Prüfen Sie, ob Ihre Cookie-Einwilligung für jedes neu hinzugefügte Pixel greift.
Was als Nächstes kommt: Script-Tags im Onlineshop
Dieselbe Änderung erreicht jetzt Ihren Onlineshop. Laut Shopify können Apps ab dem 1. Oktober 2026 keine Script-Tags im Onlineshop mehr anlegen oder ändern, und ab dem 1. März 2027 lädt Shopify sie nicht mehr. Apps müssen auf Theme App Extensions oder Web-Pixel umsteigen. Hängen Ihr Theme oder Ihre Apps noch an Script-Tags, fragen Sie Ihre Entwickler und App-Anbieter jetzt nach ihren Plänen. So wiederholt sich das Chaos um die Danke-Seite nicht im Onlineshop.
Fazit und nächste Schritte
Das Shopify-Checkout-Upgrade ist abgeschlossen, ob Sie es selbst erledigt haben oder Shopify es für Sie übernommen hat. Bleibt zu prüfen, ob nichts Wichtiges verloren gegangen ist: Tracking, das jeden Kauf erfasst, Inhalte auf der Danke-Seite, die Ihren Kunden weiterhelfen, und ein Design, das zu Ihrem Shop passt.
Prüfen Sie Ihre Version unter Einstellungen > Checkout.
Bauen Sie das Tracking mit App-Pixeln oder einem Custom Pixel neu auf und testen Sie es.
Setzen Sie die Inhalte, die Sie noch brauchen, mit Blöcken oder Extensions neu um.
Holen Sie sich Unterstützung, wo nötig. Ein Shopify Platinum Partner kann Checkout und Tracking in wenigen Tagen prüfen.
Checkout- und Tracking-Audits gehören zu den Projekten, die unsere Shopify-Agentur nach diesem Upgrade am häufigsten für Händler umsetzt.
Flatline Agency ist Shopify Platinum Partner mit Sitz in Amsterdam. Sprechen Sie uns an, wenn wir prüfen sollen, was Ihr Shop beim Upgrade verloren hat, und es sauber neu aufbauen sollen.
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F.A.Q.
Wie passe ich die Danke-Seite in Shopify an?
Im Checkout- und Konto-Editor, den Sie über die Checkout-Einstellungen Ihres Shopify-Admins öffnen. Dort passen Sie das Branding an, etwa Logo, Farben und Schriften, und fügen Blöcke von Apps hinzu, zum Beispiel für Upsells, Umfragen oder Vertrauenssiegel. UI-Extensions für Danke- und Bestellstatusseite sind ab dem Basic-Tarif verfügbar, Sie brauchen dafür also kein Shopify Plus.
Was ist mit den Additional Scripts auf der Danke-Seite passiert?
Sie laufen nicht mehr. Additional Scripts wurden am 28. August 2025 für Danke- und Bestellstatusseite abgeschaltet, und nach der Umstellung eines Shops lassen sie sich nicht wieder aktivieren. Tracking läuft jetzt über App-Pixel oder Custom Pixels unter Einstellungen > Kundenereignisse, Seiteninhalte bauen Sie mit Blöcken neu auf. Fehlen seit dem Upgrade Kaufdaten, prüfen Sie, welche Skripte nie auf ein Pixel umgezogen sind.
Was passiert, wenn die Frist für das Checkout-Upgrade verpasst wurde?
Dann hat Shopify die Seiten automatisch umgestellt. Die Frist für Danke- und Bestellstatusseite lief für Plus-Shops am 28. August 2025 ab, für alle anderen Tarife am 26. August 2026. Shops ohne Migration haben ihre Anpassungen über checkout.liquid, Additional Scripts und Script-Tags verloren und nutzen jetzt die neuen Seiten. Diese Anpassungen müssen mit Blöcken, Extensions und Pixeln neu umgesetzt werden.
Was unterscheidet Plus und Non-Plus bei Checkout-Anpassungen?
Ab dem Basic-Tarif lassen sich Danke- und Bestellstatusseite mit App-Blöcken, Web-Pixeln und öffentlichen Apps auf Basis von Shopify Functions anpassen. Shopify Plus ergänzt UI-Erweiterungen für die Schritte Information, Versand und Zahlung sowie Custom Apps mit Shopify Functions, etwa für eigene Rabatt- oder Zahlungslogik. Plus-Shops hatten außerdem eine frühere Frist für das Upgrade.
Warum hat Shopify checkout.liquid ersetzt?
Vor allem wegen Sicherheit, Geschwindigkeit und Wartung. Frei eingebundenes JavaScript in checkout.liquid erschwerte die strengeren Anforderungen von PCI DSS v4 an Zahlungsseiten und bremste den Checkout oft aus. Mit Checkout Extensibility laufen Anpassungen über App-Blöcke, Pixel und Shopify Functions. Updates und Sicherheitspatches übernimmt Shopify selbst, Händler müssen also keinen fehleranfälligen Checkout-Code mehr pflegen.



